Neurodermitis ist eine höchst unangenehme Hauterkrankung. Welche Kosmetikbehandlung hierbei helfen kann und worauf Sie achten müssen - wir helfen Ihnen!
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Die Möglichkeiten der Behandlung von Neurodermitis im Kosmetikstudio

Neurodermitische Haut reagiert sehr empfindlich auf jegliche Einflüsse, entzündet sich leicht und juckt. Wie kann eine Kosmetikerin helfen, die Symptome zum Verschwinden zu bringen und ein attraktives, gesundes Hautbild zu erlangen?

Was ist Neurodermitis?

An Neurodermitis erkrankte Haut ist gekennzeichnet durch Trockenheit und einen hohen Wasserverlust. Diese Erkrankung ist weit verbreitet. Man geht davon aus, dass neben einer genetischen Veranlagung auch eine Reihe von Auslösern aus der Umwelt (Stress, Klima, mikrobielle Infektionen, hautirritierende und sensibilisierende Stoffe) eine Rolle spielen.

Neurodermitis kann sehr unterschiedliche Ausprägungen haben. Sie kann sich auf einzelne Hautpartien beschränken, kann jedoch auch ekzemartige Herde mit nässender Beschaffenheit bilden. Kennzeichnend ist ein andauernder Juckreiz, der zum Kratzen verleitet. Das wiederum führt zu einer erhöhten Anfälligkeit gegenüber Infektionen.

Was kann die Kosmetikerin bei Neurodermitis tun?

Pflegeberatung

Hautreinigung

Haut mit Neurodermitis ist von sich aus arm an hauteigenen Barrierestoffen und darum sehr anfällig gegenüber der Penetration durch externe Stoffe. Bei jedem Reinigungsvorgang verliert die Haut noch mehr von diesen Barrierestoffen. Eine Kosmetikerin kann die richtigen Reinigungspräparate zur Verwendung auf der sensiblen Haut empfehlen. Beispielsweise sollten Seifen oder Duschgels sehr milde Tenside enthalten.

Die häufig propagierten rückfettenden Eigenschaften der herkömmlichen Reinigungsmittel sind übrigens nicht immer für neurodermitische Haut geeignet. Eine geeignete Alternative kann eine Reinigungsmilch sein, die das Auswaschen hauteigener Barrierestoffe verhindert.

Hautpflege

Neurodermitisgeplagte Haut reagiert extrem sensibel auf alle möglichen Einflüsse. Daher kann die Kosmetikerin bei der Auswahl der Pflegepräparate gute Hilfestellung geben. Sie vermeidet Produkte mit Konservierungsstoffen und Parfum, da diese für die Haut eine Belastung darstellen. Eine weitere Stoffklasse, die gemieden werden sollte, sind Emulgatoren.

Pflegeprodukte dürfen außerdem keine Substanzen enthalten, welche die Eigenregeneration der Haut behindern, indem sie auf der Oberfläche der Haut einen undurchlässigen Film bilden. Dies ist vor allem bei hohen Konzentrationen an Paraffinöl und/oder Vaseline bekannt. Dagegen können sich pflanzliche Öle, Fette und Wachse in die Struktur der Haut integrieren und sind darum zu bevorzugen. Sehr hilfreich ist zudem Vitamin E – beispielsweise in Arganöl enthalten.

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Make-up-Beratung

Bei Neurodermitis gilt der Spruch „weniger ist mehr“. Oft ist das Gesicht betroffen. Handelsübliche Produkte werden von Menschen mit Neurodermitis meist nicht vertragen. Auch das Schminken selbst ist aufgrund der trockenen, rissigen Haut ein schwieriges Unterfangen. Die Kosmetikerin kann helfen, die richtigen Präparate zu finden – und sie kann Hilfestellung leisten und Schminktipps geben.

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Quellen

www.dermaviduals.de