Kosmetikbehandlungen helfen auch bei Narben
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Behandlungsmöglichkeiten von Narben im Kosmetikstudio

Die Kosmetik bietet beim Umgang mit Narben viele Möglichkeiten. Kurzfristige dekorative Maßnahmen in Verbindung mit einer langfristigen Behandlung mit geeigneten Wirkstoffen wirkt zwar keine Wunder, kann das Lebensgefühl jedoch entscheidend verbessern.

Über den Umgang mit Narben

Wie geht man am besten mit Narben um? Dieses Thema ist im Kosmetikstudio oft anzutreffen. Früher ging es eher darum, Wundmale durch dekorative Mittel zu kaschieren. Heute haben Kosmetiker jedoch viel weitere Optionen zur Narbenbehandlung. Es ist im Kosmetikstudio inzwischen möglich, nach einem Unfall oder einer Operation, bei Krankheit oder chronischen Wunden präventiv zu handeln, also der Bildung von Narben vorzubeugen bzw. so zu pflegen, dass die Narbenoberfläche einen nur geringen Kontrast zur übrigen Hautfläche aufweist.

Verschiedene Arten von Narben

Je nach Entstehung unterscheidet man unterschiedliche Arten. Eine weitverbreitete Form sind z.B. die durch Akne hervorgerufenen atrophen Narben. Bei ihnen liegt ein Defizit an Kollagenfasern vor, weshalb sie eingesunken wirken (Dellen).

Wenn es bei der Narbenbildung zu einer vermehrten Bildung von Bindegewebe und damit zu einem wulstartigen Erscheinungsbild kommt, dann nennt man das hypertrophe Narben. Daneben gibt es noch Keloiden, bei denen das neue Bindegewebe sich nicht auf das ursprüngliche Wundgebiet beschränkt. Es wächst in die umgebende Haut weiter hinein und lässt knotenartige Verdickungen entstehen.

Eine weitere Form sind die sklerotischen Narben, deren Gewebe stark verhärtet und wenig elastisch ist. Dagegen sind fibröse Narben glatt und unterscheiden sich hinsichtlich ihrer Elastizität nicht besonders von der benachbarten Haut. Sie fallen aber durch ihren optischen Kontrast auf.

Faktor Zeit

Wundmale sind also sehr verschieden. Durch eine frühzeitige Behandlung und Pflege ist es jedoch möglich, die Elastizität des Gewebes zu erhalten. Allerdings ist in der Regel viel Geduld dabei notwendig.

Hilfe durch Massagen

Durch Massagen mit belebenden ätherischen Ölen wird die Mikrozirkulation in und um das betroffene Gewebe angeregt. Das wiederum beschleunigt die Stoffwechselvorgänge und damit den Zellumbau. Ölmischungen, z. B. aus Mandel-, Avocado-, Oliven-, Traubenkern- und Jojobaöl, sorgen für gute Massage-Eigenschaften und mildern die Verhärtungen. Um dem Narbengewebe eine höhere Elastizität zu verleihen, sind Präparate mit Linolsäure geeignet, z.B. Weizenkeimöl und Traubenkernöl.

Ebenfalls gute Ergebnisse wurden bisher vor allem mit Vitamin-A-Präparaten erzielt, die die Regeneration der Haut unterstützen. Enzymatisch freigesetztes Vitamin C ist bei eingesunkenen (atrophen) Narben nützlich, z.B. nach einer OP. Vitamin E wird gern zur Verhinderung von Dehnungsstreifen (z.B. in der Schwangerschaft) angewendet und hat sich dort auch bewährt. Bei Bedarf erstellen wir Ihnen eine individuelle Strategie für die Bekämpfung Ihrer Dehnungsstreifen in unserem Angebot Body Strategist für Frauen.

Unsere Massagen zur Behandlung von Narben:

Kosmetische Peelings

Vor der Massage kann ein kosmetisches Peeling angewendet werden, durch das oberflächliche Verhärtungen abgetragen werden.

Unsere Kosmetischen Peelings zur Behandlung von Narben:

Narben kaschieren

Narben – auch großflächige – können geschickt kaschiert werden. Am besten eignet sich dafür sogenanntes Camouflage-Make-up. Diese speziellen Kosmetikprodukte enthalten mehr Farbpigmente als normales Make-up und decken Narben und Rötungen darum besser ab. Die Kosmetikerin im Studio berät dazu, wie man Camouflage-Make-up genau aufträgt und welchen Farbton man benutzen sollte.

Quellen

www.kosmetik.org
www.dermaviduals.de